Pressemitteilung vom 08.02.2022

Gemeinsam bringen wir Bewegung in die Politik

Brand New Landtag 2022: Diese progressiven Kandidierenden unterstützen wir in Niedersachsen

Brand New Bundestag (BNB) bringt progressive Politiker*innen in die Parlamente, die sich für eine zukunftsfähige Politik einsetzen und für frischen Wind sorgen.

Ausgewählte Kandidat*innen verschiedener Parteien erfahren durch die überparteiliche Organisation Brand New Bundestag breite Unterstützung im Wahlkampf: von Netzwerkarbeit über Social Media-Management bis hin zu Peer Learning und Weiterbildungsformaten, die sich den individuellen Bedürfnissen der Kandidat*innen anpassen. BNB hat so 2021 drei Bundestagsabgeordneten zum Wahlerfolg verholfen.

Jetzt setzt die Organisation ihre erfolgreiche Arbeit auf Landesebene fort! Diese drei Kandidat*innen unterstützt BNB bei den Landtagswahlen 2022 in Niedersachsen:

Djenabou Diallo-Hartmann (Bündnis 90/Die Grünen, Garbsen/Wedemark)

“Als erste Schwarze Frau will ich in den Niedersächsischen Landtag einziehen, um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte voranzubringen und Niedersachsen rassismuskritisch aufzustellen. Außerdem will ich im Landtag dafür sorgen, dass endlich Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und für Sie eine nachhaltige und zukunftsfähige Politik betrieben wird.”

Djenabou Diallo-Hartmann kämpft angetrieben aus eigener Erfahrung seit Jahren für wirksame Maßnahmen gegen Rassismus und Diskriminierung. Sie sitzt im Landespräventionsrat Niedersachsen, über den sie einen Aktionsplan gegen Rassismus in die Arbeit der Landesregierung eingebracht hat. Djenabou Diallo-Hartmann ist durch ihre langjährige Arbeit in und mit zivilgesellschaftlichen Akteuren in diesem Bereich sehr gut vernetzt und sieht sich selbst als Lobbyistin der Zivilgesellschaft. Ein zweites Herzensthema ist für sie eine moderne Familienpolitik, v.a. das flächendeckende Angebot von Ganztagsbetreuung, um Familie und Beruf auch in der Praxis besser vereinbar zu machen.
Djenabou Diallo-Hartmann kämpft im Wahlkreis Garbsen/Wedemark um das Direktmandat. Außerdem bewirbt sie sich auf einen aussichtsreichen Listenplatz auf der Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen.

Besian Krasniq (SPD, Bersenbrück)

“Ich trete an weil ich glaube, dass es mehr Politiker*innen geben sollte, die auch mal zuhören und ihre Entscheidungen so erklären, dass alle sie verstehen. Ich möchte so besonders jungen Menschen eine Stimme im niedersächsischen Landtag geben.”

Die politischen Schwerpunkte von Besian Krasniq sind die Innen- und Finanzpolitik, speziell die Themen Polizei und Rassismus. So möchte er unter anderem den Blick auf Racial Profiling und gerechtere Prozesse in Asyl- und Migrationsbehörden richten.

Außerdem will Besian Krasniq sich aktiv in den Strukturwandel in Niedersachsen einbringen und beispielsweise die Automobilindustrie Klima- und Zukunftssicher machen und gleichzeitig Arbeitsplätze in der Region sichern.

Besian Krasniq, einer der Co-Vorsitzenden der niedersächsischen Jusos, ist bereits kommunalpolitisch aktiv und kandidiert für das Direktmandat in seiner Heimatstadt Bersenbrück. Die Entscheidung über einen Listenplatz steht noch aus.

Faruk Maulawy (Bündnis 90/Die Grünen, Rotenburg an der Wümme)

“Mir ist es wichtig, dass wir die Bewältigung der Klimakrise als Teil eines größeren Gerechtigkeitskampfs verstehen. Sie ist ebenso mit der Überwindung von strukturellem Rassismus und der Abschaffung von sozialer Ungleichheit verknüpft. Das sind die essenziellen Herausforderungen unserer Gesellschaft.”

Progressivität aufs Land holen ist eines der Ziele des 27-jährigen Faruk Maulawy. Der Gründer des grünen Ortsvereins in Tarmstedt setzt seine politischen Schwerpunkte außerdem in der Bildungspolitik, mit dem Ziel, Chancengleichheit auch in der Praxis zu erreichen. Zudem engagiert sich Faruk Maulawy für eine neue Islampolitik, welche die Binnendiversität im Islam stärker wertschätzt und den deutschen Islam von ausländischen Organisationen emanzipiert. Dies könnte beispielsweise durch eine flächendeckende deutsche Imam-Ausbildung umgesetzt werden nach dem Osnabrücker Vorbild.

Faruk Maulawy kämpft im Wahlkreis Rotenburg an der Wümme um das Direktmandat.

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