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Die Nominierungphase startet

Die Landtagswahlen 2026 haben uns erneut gezeigt: Rechtsextreme Kräfte gewinnen immer weiter an Boden. Diese gesellschaftlichen Entwicklungen dürfen nicht kleingeredet werden. Sie zeigen aktuell auch, dass bisherige Strategien häufig an ihre Grenzen stoßen. Um bei diesen Entwicklungen die Hoffnung nicht zu verlieren, ist es wichtig den Fokus auch auf diejenigen zu legen, die dagegen halten und jetzt schon an neuen Strategien arbeiten:

Menschen, die Beteiligung ermöglichen, Schutz und Zusammenhalt organisieren und konkrete Vorstellungen davon erproben, wie wir künftig leben, arbeiten, lernen und unsere Gesellschaft gemeinsam gestalten wollen. Auf der Straße, in Vereinen, in der Kommunalpolitik, und das oft ohne große öffentliche Aufmerksamkeit. Sie zeigen, was es braucht, damit dem Erstarken rechtsextremer Kräfte nicht nur Widerstand, sondern auch eine positive Vision von Zukunft entgegengesetzt wird. Ihre Stimmen müssen gehört werden.

Mit dem Progressive Voices Award 2026 wollen wir genau dieses Engagement sichtbar machen und verstärken.
Jetzt nominieren!

Das sind unsere Kategorien 

 

Science Voices: 

Unsere Science Voices bringen wissenschaftliche Erkenntnisse in die Gesellschaft. Sie sind neugierig, fachlich stark und trauen sich auch dann zu sprechen, wenn die Antworten unbequem sein könnten. Sie arbeiten an Lösungen für eine inklusive und nachhaltige Zukunft. Obwohl das nicht von heute auf morgen geht, bildet es wichtige Grundlagen, auf denen wir als Gesellschaft aufbauen können.

Public Voices: 

Ob Podcaster*innen, Autor*innen, Content Creator*innen oder große NGO’s. Unsere Public Voices nutzen ihre Stimme und Reichweite, um gesellschaftlich relevante Themen sichtbar zu machen. Dadurch, dass sie öffentlich Position zu Themen beziehen, sorgen sie dafür, dass die Themen, die sonst untergehen, gehört werden. Ein Schritt zu echter Veränderung.

Political Voices: 

Unsere Political Voices setzen sich für progressive Positionen ein, auch wenn diese Widerstand auslösen könnten. Sie wissen, wo Veränderungen gebraucht sind und vor allem wo sie beginnen könnten, wenn genug Menschen eine Position sichtbar und beharrlich in der Politik vertreten.

Civic Voices: 

Civic Voices engagieren sich im Lokalen oder abseits der großen Bühnen für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und für ein besseres Miteinander. Egal ob organisierte Gruppen oder eine Einzelperson, die Menschen zusammenbringt, eine Initiative gründet oder sich eigenständig engagiert. Ihre Arbeit kann darüber entscheiden, wie Zivilgesellschaft vor Ort tatsächlich funktioniert.

Resilient Voices (unsere neue Kategorie): 

Es gibt Orte, an denen sich Rechtsextreme Meinungen und Kräfte besonders stark verankert haben. Resilient Voices sind Menschen oder Organisationen, die genau an solchen Orten Widerstand leisten. Sie halten demokratische Räume offen und stellen sich rechtsextremen Gedankengängen klar entgegen, und das oft ohne große Unterstützung von außen. Ihr Einsatz macht dort einen Unterschied, wo es zur Zeit besonders wichtig ist und schafft damit eine Basis für den dringend notwendigen Wandel. 

Jetzt Nominieren! 

Schritt 1 von 4

Name der Person/Organisation
Erläutere uns mit 3-5 Sätzen, was die Person/Organisation ausmacht.

Was ist der Progressive Voices Award? 

In Politik und Gesellschaft schauen wir oft auf das, was nicht funktioniert und schiefläuft. Dabei passieren jeden Tag großartige Dinge: Menschen und Organisationen setzen sich für Demokratie, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein und entwickeln neue Ideen und Strategien.
Genau diese Menschen wollen wir mit unserem jährlichen Progressive Voices Award sichtbar machen. Wir wollen ihre Arbeit in den Fokus rücken, sie bekannter machen und uns gemeinsam von ihnen inspirieren lassen.

Wen kann ich nominieren?

Du kannst Menschen, Organisationen und Projekte nominieren, die Dich begeistern und die sich für ein demokratisches, tolerantes Miteinander einsetzen.

Bis wann kann ich nominieren?

Du kannst Deine Nominierung bis zum 11. Oktober um 23:59 Uhr einreichen.

Was passiert nach der Nominierungsphase?

Wir sichten und prüfen alle eingegangenen Nominierungen vor Beginn des Votings. Dabei schauen wir unter anderem, ob die Nominierten mit unseren Werten und unserem Demokratieverständnis im Einklang stehen. Anschließend wird eine Shortlist für das Voting erstellt. Das Voting startet voraussichtlich am 29. Oktober und geht bis zum 13. November. Abgestimmt werden kann ab dem 29. Oktober ebenfalls über diese Seite. 

Fragen & Antworten

Wie wird die Shortlist erstellt?

Pro Kategorie gibt es maximal 15 Plätze. Bei der Zusammenstellung achten wir darauf, dass unsere Shortlist unterschiedliche Perspektiven und Themen abbildet, die den gesellschaftlichen Diskurs dieses Jahr geprägt haben.

Es ist uns wichtig, Menschen/Organisationen auszuzeichnen, die nicht immer die öffentliche Anerkennung und Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Deshalb gilt:

  • Personen, die bereits im vergangenen Jahr nominiert waren oder den Award schon einmal gewonnen haben, werden nicht erneut als Nominierte aufgenommen.
  • Politiker*innen mit Regierungsämtern auf Landes- oder Bundesebene werden nicht auf die Shortlist aufgenommen. Ebenso wie Spitzenkandidat*innen aus den aktuellen Wahlkämpfen diesen Jahres.

Außerdem werden Personen, die in der aktiven Kandidierenden-Unterstützung von BNB sind, nicht auf die Shortlist aufgenommen.

Wir behalten uns vor Personen/Organisationen, die nicht mit unseren Werten und unserem Demokratieverständnis im Einklang stehen, nicht zu berücksichtigen.

Wenn mehrere Personen/Organisationen ähnliche Perspektiven oder Themen einbringen, berücksichtigen wir die Anzahl der eingegangenen Nominierungsvorschläge.

Warum gibt es nur 15 Plätze pro Kategorie?

Im vergangenen Jahr haben wir in einzelnen Kategorien sehr viele Nominierungen erhalten. Mit der Begrenzung möchten wir die Shortlist überschaubar halten und gleichzeitig unterschiedlichen Perspektiven und Themen Raum geben.

Warum wurde meine Nominierung nicht für die Shortlist ausgewählt?

Wir können leider nicht alle eingegangenen Vorschläge auf die Shortlist nehmen. Neben unseren Kriterien spielt auch die Zusammensetzung der gesamten Shortlist eine Rolle, wie etwa die Vielfalt an Perspektiven und Themen.

Welche Kategorien gibt es?

2026 gibt es fünf Kategorien:

  • Science Voices
  • Public Voices
  • Political Voices
  • Civic Voices: für Einzelpersonen und Organisationen
  • Resilient Voices: unsere diesjährige Sonderkategorie

Was ist die Kategorie "Resilient Voices"?

Die Kategorie gibt es 2026 erstmals. Sie richtet sich an Menschen und Organisationen, die dort aktiv sind, wo rechtsextreme Kräfte besonders auf dem Vormarsch sind. Ausgezeichnet werden sollen Menschen und Organisationen, die in rechtsextremen Hochburgen aktiv Widerstand leisten und sich dort für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.

Warum gibt es 2026 eine neue Kategorie?

Die politische Lage spitzt sich seit Jahren immer weiter zu. Rechtsextreme und autoritäre Kräfte gewinnen an Einfluss, gesellschaftliche Polarisierung nimmt zu und bisherige demokratische Strategien stoßen an Grenzen.
Mit den Resilient Voices wollen wir Menschen und Organisationen besonders würdigen, die unter diesen Bedingungen neue Strategien entwickeln, Schutz und Zusammenhalt organisieren und demokratisches Handeln vor Ort möglich machen.
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Nominierung
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