

Mehr als 100.000 Menschen, die Deutsch lernen und arbeiten wollen, werden ausgebremst:
Für das gesamte Jahr 2026 will das Innenministerium keine neuen Zulassungen für freiwillige Integrationskurse vergeben – trotz bereitgestellter Gelder.
Während überall über Integration und Fachkräftebedarf gesprochen wird, werden Integrationskurse blockiert. Die Bundesregierung will Menschen schneller in Arbeit bringen – und erschwert gleichzeitig den Zugang zur Sprache. Das ist ein offenkundiger Widerspruch: Diejenigen, die sich aus eigenem Antrieb integrieren und arbeiten wollen, treffen auf verschlossene Türen. Dabei ist klar: Ohne Sprache keine Teilhabe. Sprachkurse sind kein Nice to Have, sondern die Voraussetzung für Integration, Arbeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Wirtschaft hat das erkannt. 200 Unternehmen fordern jetzt, was selbstverständlich sein sollte: Zugang zu Sprache. Weil sie täglich sehen, wie entscheidend das für Integration und Beschäftigung ist.
Jetzt ist der Moment, das Signal der Wirtschaft gemeinsam mit vielen Menschen zu verstärken und unüberhörbar zu machen. Deshalb unterstützen wir die Forderungen der Wirtschaft:
Am Mittwoch berät der Innenausschuss über die Zukunft der Integrationskurse. Jetzt fällt die Entscheidung.
Getragen von breiter Unterstützung, vielen engagierten Menschen ebenso wie von Unternehmen, machen wir deutlich: Dieses Land steht für Integration, nicht für Blockaden.
Schulter an Schulter setzen wir uns dafür ein, dass der Zugang zu Integrationskursen gesichert wird – und erhöhen den Druck, bis gehandelt wird.
Unterstütze jetzt den Appell. Damit alle, die lernen wollen, auch lernen können!
Bist Du Unternehmer*in oder vertrittst ein Unternehmen?
Schließe Dich dem offenen Brief von Vielfalt ist Zukunft an und unterzeichne als Unternehmen.
Zeige öffentlich, dass die Wirtschaft geschlossen für den Zugang zu Sprachförderung steht.
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